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Empfehlungen für die Gestaltung der Amtsaufträge bei 50-%-Pfarrstellen

Vom 4. September 2009

ABl. Nr. 116/2009

Der Oberkirchenrat A. und H. B. hat am 9. Juni 2009 folgende Empfehlungen für die Gestaltung der Amtsaufträge bei 50-%-Pfarrstellen beschlossen:
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Gottesdienste und Amtshandlungen

Gemeindepfarramt:
Zwei Gottesdienstsonntage im Monat und sieben Feiertagsgottesdienste. Alle anfallenden Taufen (möglichst im Gottesdienst, eventuell auch mit mehreren Täuflingen);
alle anfallenden Trauungen;
alle anfallenden Beerdigungen, jedoch nicht mehr als zehn jährlich (ansonsten kommen LektorInnen und pensionierte PfarrerInnen zum Einsatz);
bei voller Lehrverpflichtung: ein Gottesdienst alle zwei Monate und alle an diesem Wochenende anfallenden Amtshandlungen; drei bis vier Schulgottesdienste; ein Feiertagsgottesdienst (Jugend).
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RU und Konfirmandenarbeit

Gemeindepfarramt:
Vier Wochenstunden RU (eine Erhöhung des RU-Wochenstundenausmaßes kann nur in Notfällen und bis zu zwei Wochenstunden möglich sein); jedes zweite Jahr ein Konfi-Kurs; am besten geblockt;
bei voller Lehrverpflichtung: zehn Wochenstunden RU an ABHMS.
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Leitung des Pfarramts

Wobei eine Unterstützung durch ehrenamtliche oder angestellte Bürohilfe zu erfolgen hat (vier bis acht Wochenstunden, je nach Größe der Gemeinde); KB-Einhebung geschieht regional.
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Seelsorge und Besuchsdienst

1 Sammlung und Begleitung von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, speziell auch im Besuchsdienst; Besuche durch den Pfarrer/die Pfarrerin bei Kasualien, aber auch bei Schwerkranken und Sterbenden (Krankenabendmahl). 2 Begleitung und Schulung der Ehrenamtlichen könnte auch regional bzw. diözesan verantwortet werden.
3 Insgesamt muss festgestellt werden, dass eine 50-%-Stelle nur dann wirklich auch eine solche sein kann (bei aller flexiblen Arbeitszeit, die eben ein Gemeindepfarramt mit sich bringt …), wenn möglichst viele Dienste auf regionaler Ebene geregelt und organisiert werden.
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Dr. Hannelore Reiner
Dr. Michael Bünker
Oberkirchenrätin
Bischof