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Kirchengericht:Revisionssenat der Evangelischen Kirche A. und H.B.
Entscheidungsform:Beschluss (rechtskräftig)
Datum:14.06.2012
Aktenzeichen:R8/2012
Rechtsgrundlage:Art 119 KV
Vorinstanzen:keine
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Leitsatz:

Die allgemeine Prüfung der Rechtsform eines Verbandes und der rechtlichen Beziehungen der Mitglieder zu diesem fallen nach Art 119 KV nicht in die Kompetenz des Revisionssenates.
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Az: R8/2012
Der Revisionssenat der Evangelischen Kirche A. und H.B. in Österreich hat durch seinen Präsidenten HRdOGH Dr. Manfred Vogel als Vorsitzenden, die rechtskundigen Mitglieder SPdVwGH iR Dr. Ilona Giendl und Präsident dLG iR Dr. Hans-Peter Kirchgatterer und die zum geistlichen Amt befähigten Mitgliedern Pfr. Dr. Gerhard Harkam und Pfr. iR Mag. Gottfried Fliegenschnee sowie im Beisein von Sandra Gajic als Schriftführerin im Verfahren der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien ***** mit dem Antrag auf Prüfung der Rechtsform des Friedhofsverbandes der Evangelischen Pfarrgemeinden A.B. und der Legitimation der Verbandsgemeinden den
Beschluss
gefasst:
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Der Antrag wird z u r ü c k g e w i e s e n.
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B e g r ü n d u n g :

1. Der Revisionssenat – dessen Aufgabenbereich abschließend in Art 119 KV geregelt ist – hat bereits mehrfach ausgesprochen, dass ihm kein allgemeines Aufsichtsrecht über bzw Prüfrecht von Maßnahmen kirchlicher Gremien oder Organe zukommt (R 1/2010, R1/2011, R1/2012).
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2. Die allgemeine Prüfung der Rechtsform eines Verbandes und der rechtlichen Beziehungen der Mitglieder zu diesem fallen daher nicht in die Kompetenz des Revisionssenates.
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3. Der offensichtlich unbegründete Antrag war ohne mündliche Verhandlung zu erledigen (Art 44 Abs 6 und 7 KVO iVm § 10 Abs 3 Geschäftsordnung des Revisionssenates).
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Wien, am 14. Juni 2012
Dr. Manfred Vogel e.h.
Präsident