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Auslagenersatz-Verordnung H.B.

Vom 1. Juli 1998

ABl. Nr. 124/1998, 153/2006, 208/2006, 58/2012

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1. Geltungsbereich

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Diese Verordnung gilt für alle Personen, die im Interesse und im Auftrag der Evangelischen Kirche H. B. in Österreich an Sitzungen, Veranstaltungen oder anderen Anlässen teilnehmen.
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2. Grundsätze

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1 Die regelmäßige Teilnahme an Sitzungen wird vorausgesetzt. 2 Die Teilnahme an Veranstaltungen oder anderen Anlässen unterliegt dem eigenen Ermessen.
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3. Kostenvergütungen

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Auf Antrag werden Taggelder, Nächtigungsgelder und Reisekosten nach folgenden Vorschriften als Auslagenersatz vergütet:
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3.1 Taggelder

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1 Das Taggeld beträgt bei einer Abwesenheit vom Dienstort oder Wohnort (in Wien: vom Bezirk der Dienststelle oder der Wohnanschrift) von sechs bis neun Stunden € 18,—, bei einer Abwesenheit über neun Stunden € 26,—.
2 Wird ein Mittag- oder Abendessen kostenlos zur Verfügung gestellt, so wird das Taggeld pro bereitgestellter Mahlzeit um € 13,— reduziert.
3 Anstelle des Taggelds können Spesen für die Verköstigung gegen Vorlage von Belegen abgerechnet werden.
4 Bei Abwesenheit an aufeinanderfolgenden Tagen beträgt das Taggeld sinngemäß je Tag € 18,— oder € 26,—.
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3.2 Nächtigungsgelder

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1 Nächtigungsgelder werden nach Auslage in Hotels der Mittelklasse gegen Vorlage des quittierten Belegs vergütet. 2 Das Frühstück ist im Nächtigungsgeld enthalten. 3 Ohne Beleg wird ein Nächtigungsgeld von € 15,— vergütet.
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3.3 Reisekosten

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1 Reisekosten werden mit dem Fahrpreis der zweiten Klasse der Bahn vergütet, wenn der Zielort der Dienstreise nicht mehr als 300 km vom Dienstort entfernt ist. 2 Darüber hinaus wird der Fahrpreis der ersten Klasse vergütet. 3 In gleicher Weise werden die Reisekosten auch dann vergütet, wenn die Reise mit dem PKW erfolgt. 4 In begründeten Fällen kann das amtliche Kilometergeld verrechnet werden.
5 Personen, die regelmäßig an Sitzungen teilnehmen, wird zu Beginn des Kalenderjahres der Erwerb der ÖBB-Vorteilscard vergütet, die jeweilige Bahnfahrt selbst mit der entsprechenden Ermäßigung.
6 Werden bei Sitzungen am Wohnort öffentliche Verkehrsmittel benützt, wird nach deren Tarif vergütet, in begründeten Fällen werden die Kosten des Taxis gegen Vorlage der Quittung vergütet.
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4. Abrechnung

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1 Die Abrechnung erfolgt ausschließlich mit dem Formular „Kostenvergütung“ der Kirchenkanzlei H. B.
2 Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 2012 in Kraft.