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Richtlinien zur Inanspruchnahme von Gemeindeberatung in der Evangelischen Kirche in Österreich

Vom 6. Dezember 2013

ABl. Nr. 227/2013, 189/2015

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1 Die Evangelische Kirche A. B. in Österreich bietet ab Jänner 2014 analog zum Supervisionsangebot in der Evangelischen Kirche A. B. für Pfarrgemeinden und Gemeindeverbände eine durch die Gesamtkirche unterstützte Gemeindeberatung an.
2 Sinn und Zweck von Gemeindeberatung:
Pfarrgemeinden wie auch die Gesamtkirche sind eine Form von Organisation. 3 Diese Organisationsform ist demokratisch aufgebaut (vgl. Wahlen). 4 Evangelische Pfarrgemeinden zeichnet in besonderer Weise das Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus.
5 All dies erfordert entsprechende Aufmerksamkeit und mitunter den „Blick von außen“ und damit auch entsprechende fachliche Hilfestellung durch Gemeindeberatung.
6 Die Zustimmung des zuständigen Superintendenten und des Evangelischen Oberkirchenrats A. B. ist dafür Voraussetzung.
7 Im Besonderen ist externe fachliche Begleitung sinnvoll bei
  • Zusammenschlüssen von Pfarrgemeinden zu einem Gemeindeverband,
  • Begleitung neu gewählter und zusammengesetzter Vertretungskörper (Presbyterium, Gemeindevertretung usw.),
  • Schwerpunktsetzung in der Pfarrgemeinde (z. B.: diakonische und missionarische Initiativen),
  • Konfliktsituationen.
8 Die Abrechnung erfolgt nach jeder Beratungseinheit — nach Vorlage der entsprechenden Honorarnote — durch die Pfarrgemeinde.
9 Nach Abschluss des Beratungsprozesses wird die Gesamtsumme zu je einem Drittel der betroffenen Diözese bzw. der Gesamtkirche in Rechnung gestellt.
10 Honorarsätze (jeweils inkl. MwSt.)
je Einheit (90 min.)
EUR 165,—
je ½ Tag
EUR 600,—
1 Tag
EUR 1200,—
Fahrtkosten: extra vergütet: entweder 2. Klasse Bahnfahrt oder Kilometergeld (EUR 0,42 pro km).
11 Ab Jänner 2014 werden alle einschlägigen Informationen auch auf www.evang.at/Gemeindeberatung zu finden sein.